Tamani´s Geschichte
 
Die Entscheidung zum Hund
   
  Das Warten
     
  Der Wurf
     
Erste Erfahrungen
     
  Alltag

Tamani

Hier ist sie nun, unsere Maus. Der Schein trügt - so lieb wie auf dem Bild nebenan ist sie nicht immer. Aber nun alles von Anfang an:

Die Entscheidung:
Die Entscheidung zum Hund trafen wir schon vor langer Zeit, nur welche Rasse?? Die Tendenz ging zum "armen Hascherl" aus dem Tierheim, bis wir den Rhodesian Ridgeback kennenlernten: Eine Freundin (Nora sei gegrüßt!) erzählte von einem tollen Hund mit charakteristischen Wirbeln auf dem Rücken. Wir hatten einen solchen Hund schon einmal gesehen und nun packte uns die Neugier: Flugs ins Internet, auf die tollen Seiten von Klaus Kempf. Von dort haben wir jede Menge an Informationen geholt und konnten uns auch zu einem Ridgeback-Spaziergang am Ammersee anmelden. Dort lernten wir Rosi Fischer kennen und auch durch sie haben wir sehr viel über diese Rasse gelernt. Kurzum, nach dem Spaziergang stand fest, dieser Hund paßt in unser Leben! Nach Kennenlernen einiger anderer Züchter stand für uns fest, es muß ein "Fischer" sein. Die wunderschöne Diva sollte im Mai von Akua-Ba gedeckt werden und wir ließen uns auf die "Warteliste" setzen.

Und das "arme Hascherl" aus dem Tierheim kommt, wenn Tamani ausgewachsen ist!!!!!

Das Warten:
Wir empfanden die Zeit bis zu Geburt als eine Ewigkeit, in jedem Tierladen wurden die Hundebetten angeschaut und streng disskutiert, Hundefutter besprochen, Spielzeug erforscht und über die Schmackhaftigkeit diverser Leckerli philosophiert. Aber dann ... am 16.07.2000 erblickten 7 Hundemädels und 2 Hundejungs per Kaiserschnitt das Licht der Welt.

Der Wurf:
Welche von den Mädels wird wohl unsere werden? Besuch erst nach 4 Wochen erlaubt, oh was für eine Qual! Aber Rosi hat uns die ganze Zeit über auf dem Laufenden gehalten und als es dann endlich soweit war, und wir die Kleinen zum ersten Mal zu Gesicht bekommen haben, unbeschreiblich! Und als Rosi auf ein quirliges Hundebaby deutet und sagt: ,,Das ist Eure." , da gab es kein halten mehr und wir hatten nur noch Tamani im Sinn.

Erste Erfahrungen:
Hier muß zwischen unseren ersten Erfahrungen und denen unseres Sheriffs, alias Terroristi, "Jimmy" (von Berufs wegen Schmusekater) unterschieden werden. Wir waren erstaunt, welch rasche Auffassungsgabe unser Mäusel besitzt, wie schnell sie uns um den Finger wickeln kann war uns innerhalb kürzester Zeit klar! Jimmy hat sich nicht sonderlich beeindrucken lassen, obwohl er bisher (soweit uns bekannt!!) keine Erfahrung mit Hunden gemacht hat. Eine Woche hat er das obere Stockwerk belagert und selten verlassen, um dann hinabzuschreiten und uns mit einem Blick zu bedenken der wohl sagen sollte, daß er die Entscheidung zu solch einem riechendem, großem und tappsigem Tier nicht nachvollziehen könne, aber schließlich sei er Chef im Hause und wenn sich jemand verziehen soll, dann doch bitteschön derjenige mit der größten Nase. Wir achten sehr darauf, daß die Rangfolge eingehalten wird, sprich Jim bekommt sein Futter vor Tamani und es gibt einige Plätze im Haus, die ausschließlich von Jim belegt werden dürfen. Jim ist nach wie vor Chief und er läßt es Tamani auch merken, die zwar manchmal versucht ihn aus der Reserve zu locken aber sonst sehr gut damit zurechtkommt.

Natürlich darf auch Tamanis erste Erfahrung mit Sahib nicht fehlen, Sahib gehört schon seit 12 Jahren zur Familie und erfreut mein Herz mit tollen Ausritten, schönen Dressurstunden und vorallem durch sein liebes, gutmütiges,schelmisches und nichtsdestotrotz temperamentvolles Wesen. Ihre erste Erfahrung hat sie Dank ihrer verantwortungsvollen Züchterin mit ihren Geschwistern gemeinsam schon im Alter von 7 Wochen gemacht, so daß der zweite Besuch im Stall nichts unbekanntes mehr war, allerdings war der Hufschmied eine sehr interessante Person die auch noch Leckerli im Auto hatte!! Sahib ist Tamani wohlgesonnen, allerdings sind einige seiner Pferdekollegen nicht gut auf Hunde zu sprechen und Tamani wurde auch schon beim Durchqueren eines Paddock mit angelegten Ohren gejagt. trotzdem ist sie im Umgang mit Pferden eher sorglos und betrachtet sie als kumpel, mit denen man toll um die Wette rennen kann.

Auch ihre Erfahrungen mit Artgenossen sind bisher nur positiv, sie geht fröhlich auf andere Hunde zu und ist für jedes Spielchen zu haben, besonders liebt sie Balou, mit dem sie im Stall stundenlang toben kann ohne zu ermüden.

Der Alltag:
...ist ohne unser Mäusel nicht mehr denkbar, was war eigentlich vorher...??

 

 
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